Festgeldanlage als Alternative zum Tagesgeld
Der Unterschied zwischen Tagesgeld und einer kurzfristigen Festgeldanlage ist derzeit, was die angebotenen Zinsen betrifft nicht allzuhoch. Wer jedoch seine Festgeldanlage mit einer Bindung von mehr als zwölf Monaten tätigt, ist nicht nur vor einem Wertverlust durch Inflation geschützt, er kann in einigen Fällen sogar noch eine kleine Rendite erwirtschaften.
Wer nicht benötigtes Geld auf Tagesgeldkonten belässt, rechnet in den meisten Fällen damit, dass die Zinsen in nächster Zeit steigen werden. Derzeit werden für Tagesgeldkonten etwa 2,6 % an Zinsen geboten, bei einer einjährigen Festgeldanlage bieten mehrere Banken bereits Zinsen von 3,0 Prozent an. Um die Renditen einer Festgeldanlage zu erreichen, müsste die Zinserhöhung also bei rund einem halben Prozent liegen. Davon gehen Analysten derzeit jedoch nicht aus.
Festgeldanlage mit drei Jahren am rentabelsten
Wer drei Jahre lang auf seine Anlage verzichten kann oder für eine Anschaffung in fernerer Zukunft sparen möchte kann Zinsen bis 4,0 Prozent erhalten. Höhere Laufzeiten lohnen sich in der Regel eher nicht, da die weiteren Zinssprünge eher minimal sind. Bei der Auszahlung der Zinsen kann der Anleger zumeist zwischen jährlicher Auszahlung und einmaliger Zahlung am Ende der Laufzeit wählen. Einen guten Überblick bietet die Webseite www.festgeldanlage.org
Vorsicht bei ausländischen Banken
Wer seine Festgeldanlage bei einer Bank in Deutschland tätigt, ist aufgrund des staatlich garantierten Einlagensicherungsschutzes auf alle Fälle auf der der sicheren Seite. Vorsicht ist nur geboten bei ausländischen Banken. Diese bieten zwar in vielen Fällen die besseren Zinsen an, dafür besteht aber nur ein prozentueller oder auch gar kein Einlagensicherungsschutz. Hier sollten sich Anleger vorher genau über die betreffende Bank erkundigen. Allerdings sollte man bedenken, dass selbst Fachleute nicht mit einer Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers gerechnet hätten. Es bleibt also immer ein Restrisiko.